Kreuzfahrt: Die Insel El Hierro erleben

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Golfotal Insel El Hierro

Am Ende der Welt -

Reyes auf Insel El Hierro
Kunst­werk von Armi­che

Die Insel El Hier­ro liegt am süd­west­lichs­ten Zip­fel der Kana­ri­schen Inseln.

Bis zum 18. Jahr­hun­dert galt sie in der kirch­li­chen Mytho­lo­gie als das Ende der alten Welt. Hier lag auch der 0-Meri­di­an, bevor er dann nach Green­wich in Eng­land ver­legt wur­de.

Für die Wis­sen­schaft stand bereits mit der Ent­de­ckung von Ame­ri­ka, durch Chris­toph Colum­bus im Jah­re 1492, eine ande­re Auf­tei­lung und die heu­ti­ge Defi­ni­ti­on fest. Als jüngs­te Insel der Kana­ren ent­stand El Hier­ro durch Vul­ka­nerup­tio­nen vor 1,2 Mio. Jah­ren.

Sie ist die kleins­te Insel der Kana­ren und hat rund 7000 Ein­woh­ner. Zum 1. Janu­ar 2019 wur­de La Gra­cio­sa im Nor­den von Lan­za­ro­te als 8. Kana­ren­in­sel klas­si­fi­ziert. Seit­dem also nur noch die zweit­kleins­te Insel. Die Haupt­stadt Val­ver­de liegt auf der Ost­sei­te in 600 Meter Höhe. Der letz­te Vul­kan­aus­bruch erfolg­te im Jah­re 2011 an der Süd­spit­ze.

Nur kleine Kreuzfahrtschiffe fahren die Insel El Hierro an

Es sind die AIDA Selec­tion Rei­sen mit der klei­nen Cara, Vita usw. die in den Hafen von Puer­to de La Esta­ca ein­lau­fen. Die TUI-Schif­fe sind zu groß um in den klei­nen Hafen zu pas­sen. Tou­ris­tisch ist die Insel El Hier­ro noch ein wei­ßer Fleck auf der Land­kar­te.

Das macht das Insel­chen beson­ders attrak­tiv. Noch etwas ruhi­ger als die ohne­hin schon ruhi­gen Nach­bar­in­seln La Gome­ra und La Pal­ma. Zu Fuß sind vom Hafen aus kei­ne inter­es­san­ten Sehens­wür­dig­kei­ten zu errei­chen. Auch die Haupt­stadt Val­ver­de hat wenig zu bie­ten.

Ein­ma­lig und wun­der­schön ist das Gol­fo­tal auf der West­sei­te. Ein abge­rutsch­ter Vul­kan­ke­gel mit einer Traum­land­schaft. Im El Gol­fo Kes­sel leben knapp 3000 Men­schen. Die Gemein­de La Fron­te­ra im Kra­ter­grund ist dort das wirt­schaft­li­che Zen­trum.

Glockenturm in La Frontera
Frei­ste­hen­der Glo­cken­turm in La Fron­te­ra

Bana­nen- und Ana­nas-Anbau, Obst­bäu­me und etwas Wein prä­gen die land­wirt­schaft­lich genutz­te Tief­ebe­ne. Meh­re­re Mee­res­schwimm­bä­der lie­gen direkt am blau­en Atlan­tik. Von den Mira­do­ren (Aus­sichts­punk­te) in 1000 Meter Höhen­la­ge auf der Kra­ter­wand sind spek­ta­ku­lä­re Aus­sich­ten mög­lich.

Hier kann ich eine geführ­te Tour oder (begrenzt) einen Miet­wa­gen emp­feh­len. Von mei­nem letz­ten Besuch im Mai 2019 gibt es meh­re­re aus­führ­li­che Rei­se­be­schrei­bun­gen:

Die­se Serie wird noch fort­ge­setzt.

 

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